Leistungsspektrum
Anästhesieverfahren
Die Betreuung der Patienten erfolgt bereits vor der Operation mit der Praemedikationsvisite oder in der Anästhesie-Ambulanz.
Alle modernen allgemeinen und regionalen Betäubungsverfahren werden angeboten:
Allgemeinanästhesien als balancierte Anästhesien und TIVA = Total intravenöse Anästhesie mit ultrakurzer Erholungsphase und früher Straßenfähigkeit.
Regionalanästhesien als Spinalanästhesie, Periduralanästhesie, Plexusanästhesien des Armes (axillar, intrascalenär etc.) sowie Plexusanästhesien des Beines (3 in 1-Block, Ischiadicusblockade etc.)
Fremdblutsparende Maßnahmen wie Hämodilution und maschinelle Autotransfusion werden bei Patienten operationsorientiert angewandt.
8 Operationssäle und weitere Arbeitsplätze außerhalb des OP-Traktes (ambulanter OP, Endourologie, Endoskopie, Radiologie) sind selbstverständlich mit modernsten technischen Apparaturen ausgerüstet.
Im Aufwachraum (7 Stellplätze) erfolgt die Überwachung der Patienten nach der Operation, Risikopatienten werden postoperativ auf der Intensivstation weiter betreut.
Intensivtherapie
Auf der interdisziplinären Intensivstation (10 Betten, 4 Beatmungsplätze) werden die Patienten mit den notwendigen Methoden der Hightech-Medizin versorgt. Neben qualifiziertem pflegerischem Fachpersonal sowie regelmäßiger seelsorgerischer Betreuung wird dem Patienten das Äußerste an menschlicher Zuwendung zuteil - und das bei problemloser Besuchsregelung.
Schmerztherapie - interdisziplinär und konsiliarisch
Die postoperative Schmerztherapie beginnt im Aufwachraum und wird weiter vom Akutschmerzdienst des Hauses durchgeführt. Der Akutschmerzdienst ist 24 Stunden erreichbar und visitiert die Patienten regelmäßig.
Das umfassende Angebot beinhaltet patientenorientierte systemische Schmerzinfusionsverfahren, PCA = patientenkontrollierte Analgesie, d.h. die pumpengesteuerte Selbstinjektion von Schmerzmitteln durch den Patienten.
Darüber hinaus regionale Schmerzkatheterverfahren wie Arm- und Bein-Plexusblockaden, rückenmarksnahe Schmerztherapien als Katheter-Peridural-Anästhesien und Ports, Periduralanästhesie in der Geburtshilfe.
Bluttransfusionswesen und Blutdepot sowie die Anwendung von Blutprodukten
...unterliegen einer strengen Qualitätskontrolle durch den anästhesiologischen Transfusionsverantwortlichen bzw. Beauftragten.
Eigenblutambulanz
Bei geplanten Operationen wird den Patienten zur Vermeidung von Fremdbluttransfusionen 2 bis 4 Wochen vor dem operativen Eingriff die Eigenblutspende angeboten.
Notfallmedizin
Bei Eingriffen mit vitaler Bedrohung und bei Reanimationen steht der Anästhesiedienst rund um die Uhr zur Verfügung. Die Anästhesisten, Chirurgen und Internisten der Klinik besetzen als interdispisziplinäres Team das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) der Stadt Bergisch Gladbach. Jede zweite Woche fahren die ausgebildeten Ärzte des Marien-Krankenhauses zu Notfällen und stellen die medizinische Erstversorgung der Patienten sicher. Die Notfallbereitschaft läuft jeweils über die Dauer von einer Woche und erfolgt ganztägig, sprich vierundzwanzig Stunden am Tag.

