Vom Klösterchen zum Klinikum
Die Einweihung und Inbetriebnahme des Krankenkauses "Maria-Hilf" am 2.Februar 1896 geht in ihrem Ursprung auf die Initiative des Pfarrers Peter van Endert zurück. Der damalige Seelsorger der Pfarrgemeinde St. Laurentius in Bergisch Gladbach vermachte sein nicht geringes Vermögen der Kirchengemeinde mit der Auflage, ein Krankenhaus zu errichten, das von katholischen Ordensschwestern betreut werden sollte. Sein Nachfolger, Pfarrer Ludwig Fußbahn, verfolgte das Vermächtnis seines Vorgängers beharrlich. Im Sommer 1894 erfolgte die Grundsteinlegung.
Das Krankenhaus mit zunächst 60, ab 1911 mit 120 Betten wurde zunächst als Belegkrankenhaus geführt. Die ärztliche Leitung wurde Dr. Carl Rhode übertragen.
1905 wurden im Krankenhaus 525 Kranke behandelt. Die strenge Hausordnung entsprach den damaligen Gepflogenheiten. Die Pflegekosten betrugen für Selbstzahler 1,60 Mk., für die "armenrechtlich Verpflegten" 1,20 Mk. Heute werden im Marien-Krankenhaus ca. 12.000 Patienten jährlich behandelt, der Pflegesatz beträgt über 200 €.
Nach Einrichtung einer Krankenpflegeschule 1949 wurde 1952 der Status eines Vertragskrankenhauses erreicht. Im Gefolge mehrerer Erweiterungs- und Umbauten wurde am 1.12.1973 der Grundstein zum heutigen Krankenhaus-Hochbau gelegt. Mit Inbetriebnahme 1976 wurde das Krankenhaus in "Marien-Krankenhaus" umbenannt.
Im Rahmen eines Modellprojektes, gefördert durch das Land NRW, wurde am 3.5.1995 mit dem Bau einer geriatrischen Rehabilitationseinrichtung begonnen (Reha-Zentrum Reuterstrasse) und in einem Festakt am 4.3.1997 eingeweiht.

- Krankenhaus "Maria-Hilf"

- Dr. Carl Rhode



